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06.12.2014 19:50
Von: Olaf Wolf

Stephan Rein in Doha überzeugend

Der Heidenheimer Stephan Rein hat beim mit rund 150 Teilnehmern gut besetzten Degen- Grand-Prix in Doha mit Rang fünf eine überzeugende Leistung abgeliefert. Der 26-jährige musste sich erst im Viertelfinale dem WM-Dritten von Kasan, Gauthier Grumier aus Frankreich mit 6:15 geschlagen geben.

Foto: DFB/ Norman Rembarz

Zuvor aber lieferte der Heidenheimer ein beherztes Turnier in Doha ab. In seinem Auftaktmatch eliminierte er zunächst den Schweizer Michael Kauter mit 15:11, bezwang anschließend den starken Franzosen Jean-Michel Lucenay mit 15:14. Im Achtelfinale setzte sich Rein gegen Lucenay’s Landsmann Alex Fava mit 15:12 durch, ehe Gauthier Grumier die Siegesserie des Deutschen im Viertelfinale beendete. „Stephan hat hier beherzt gefochten“, meint Bundestrainer Didier Ollagnon anerkennend. „Er kann mit seiner Leistung sehr zufrieden sein“, ergänzt er. Neben Stephan Rein hatten vier weitere Deutsche den Sprung in das Hauptfeld von Doha geschafft. Der Tauberbischofsheimer Richard Schmidt, Christoph Kneip aus Leverkusen, sowie Niklas Multerer (Heidenheim), schieden in der Runde der letzten 64 frühzeitig aus. Falk Spautz (Leverkusen), gewann zunächst sein Auftaktgefecht gegen Jose Luis Abajo aus Spanien, unterlag im folgenden Kampf jedoch dem Finnen Nico Vuorinen 12:15. Der Sieg ging in Doha an Daniel Jerent (Frankreich), der im Finale den Schweizer Peer Borsky mit 15:8 besiegte. Die Platzierungen: 1. Daniel Jerent (Frankreich), 2. Peer Borsky (Schweiz), 3. Enrico Garozzo (Italien), 3. Gauthier Grumier (Frankreich), 5. Stephan Rein (Heidenheimer SB), 6. Pavel Pitra (Tschechien), 7. Satoru Uyama (Japan), 8. Nico Vuorinen (Finnland), 27. Falk Spautz (TSV Bayer Leverkusen), 48. Christoph Kneip (TSV Bayer Leverkusen), 52. Niklas Multerer (Heidenheimer SB), 58. Richard Schmidt (FC Tauberbischofsheim)