Leandra Behr Sechste in Bochum
Mit Rang sechs beim Junioren-Weltcup der Florettfechterinnen in Bochum hat die Tauberbischofsheimerin Leandra Behr erneut glänzen können. Nach Platz fünf im Vorjahr konnte sie nun erneut in die Finalrunde der besten acht einziehen.
Die 18-jährige, nach starker Vorrunde an Nummer vier gesetzt, erreichte mit sicheren Siegen das Achtelfinale des mit 105 Fechterinnen gut besetzten Turniers. Dort straf sie in einem rein deutschen Duell auf die Bonnerin Valentina Moor, gegen die sie sich am Ende mit 15:12 durchsetzen konnte. Die Russin Oksana Pogrebniak verhinderte mit ihrem 15:12-Sieg den Sprung von Leandra Behr auf das anvisierte Podest.
„Ich bin mit dem Abschneiden von Leandra zufrieden“, meint später Damenflorett-Cheftrainer Andrea Magro. „Sie war mit der Russin auf Augenhöhe, hätte sogar gewinnen können. Insgesamt war das ein guter Einstieg in die noch junge internationale Saison“, so Magro weiter.
Neben Leandra Behr und Valentina Moor, sie wurde am Ende Zehnte, hatten sich zudem drei weitere deutsche Florett-Juniorinnen für das Tableau der letzten 32 qualifiziert. Die Berlinerin Kim Kirschen unterlag hier der Ungarin Melinda Hajdu mit 12:15, Leonie Ebert musste sich der Polin Maria Vetulani mit 10:15 geschlagen geben. Helena Frackenpohl (Tauberbischofsheim) schied nach einem knappen 13:15 gegen die Ungarin Kata Kondricz in jener Runde aus. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der internationale Auftakt so nicht schlecht nicht war. Eine Finalistin, dazu vier Mädel und den Top 32, das ist in Ordnung“, fasst Andrea Magro zusammen. „Das mit Leonie Ebert und Helena Frackenpohl zwei Kadettinnen den Sprung in die Runde der besten 32 geschafft haben, ist sehr positiv. Aber insgesamt muss eine noch größere Breite im Damenflorett unser Ziel sein. Daran müssen wir alle gemeinsam arbeiten“, fügt er hinzu.
Siegerin des Junioren-Weltcups in Bochum wurde die Italienerin Camilla Rivano, die sich im Finale gegen ihre Landsfrau Matilde Biagiotti mit 13:8 durchsetzen konnte.
Die Platzierungen: 1. Camilla Rivano (Italien), 2. Matilde Biagiotti (Italien), 3. Coralie Brot (Frankreich), 3. Oksana Pogrebniak (Russland), 5. Julia Chrzanowska (Polen), 6. Leandra Behr (FC Tauberbischofsheim), 7. Sandra Sulik (Polen), 8. Anna Szymczak (Polen), 10. Valentina Moor (OFC Bonn), 17. Kim Kirschen (SC Berlin), 23. Leonie Ebert (FC Tauberbischofsheim), 29. Helena Frackenpohl (FC Tauberbischofsheim)